Wir bieten an

Wir bieten psychosoziale Begleitung für schwerstkranke Menschen an,
die bald sterben werden oder im Sterben liegen. 

Wir versuchen Sprachlosigkeit zu überwinden. Wir wollen mit Ihnen reden und schweigen, trauern und weinen, Musik hören, lesen, lachen oder einfach nur da sein.
Wir wollen durch unsere Anwesenheit helfen und Sie in dieser schweren Lebensphase unterstützen.

Wir begleiten auch die Angehörigen.
Wir bieten Entlastung und ermöglichen Ihnen das „Durchschnaufen“

Wir unterliegen der absoluten Schweigepflicht.

Dabei sind wir kein Ersatz für die Pflegedienste.
Wir bieten keine Pflege- oder Haushaltsleistungen an.
Wir können keine Pflegekraft ersetzen.

Was kostet das?

… Nichts, für die, die uns benötigen.

Natürlich sind uns Spenden willkommen. Selbst die kleinste Spende hilft uns bei der Finanzierung unseres Dienstes. (Unser Spendenkonto finden Sie unter Kontakt)

Aus unserer Arbeit

Die Hospizbegleiterin M. besuchte am Nachmittag für 3 Stunden Familie K. Obwohl Frau K. am Anfang sich scheute ihren Mann allein zu lassen, ging sie doch für eine Stunde aus dem Haus. Sie machte einen Spaziergang in der frischen Luft und kam etwas gestärkt ins Haus zurück. Bei einer Tasse Kaffee fand sie für ihre Probleme und Sorgen bei der Betreuung ihres Mannes ein offenes Ohr bei der Hospizbegleiterin. An einem anderen Tag konnte sie einen wichtigen Behördengang erledigen.

Die Hospizbegleiterin F. war auf der Palliativstation im Ludwigsburger Klinikum. Sie löste die Familie ab, die nach der Arbeit den ganzen Nachmittag am Bett gesessen hatte. Spät am Abend kam noch ein naher Angehöriger nach der Nachtschicht vorbei. Mit ihm unterhielt sie sich längere Zeit.

Die Hospizbegleiterin K. saß am Bett eines sehr unruhigen Patienten im Johanneshaus. Sie redete mit ihm über seinen geliebten Garten, erzählte ihm von der Natur draußen vor dem Fenster und sang mit ihm zusammen einige Lieder, die ihm ohne viel nachzudenken einfielen. Anschließend atmete der Patient bedeutend ruhiger wirkte sogar etwas entspannt.